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Wenn wir nur wenige Mittel zur Verfügung haben, sollten wir sie konzentrieren.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Leipziger Stadtrat Reik Hesselbarth hat in seiner Rede zur Clusterförderung in der Ratsversammlung gefordert, die begrenzten Mittel in die Förderung derjenigen Cluster zu konzentrieren, die bereits jetzt Relevanz über Leipzig hinaus besitzen: “Wenn wir nur wenige Mittel zur Verfügung haben, müssen wir sie konzentrieren. Nur so erreichen wir einen maximalen Effekt.”

Die Liberalen haben daher vorgeschlagen, die Bereiche Automobil und Kreativwirtschaft aus der Clusterförderung herauszunehmen. “Cluster brauchen ein Mindestmaß an Relevanz. Dazu gehören nicht nur Mitarbeiterzahl und Gewerbesteueraufkommen, sondern auch Unternehmensgröße sowie Forschung und Entwicklung. In der Kreativwirtschaft verfügen wir mehrheitlich nur über kleine und kleinste Unternehmen. Im Automobilsektor fehlen Forschung und Entwicklung. Ich hoffe, dass die beiden Cluster die kritische Größe bald erreichen werden. Und erst dann gehören sie in die Clusterstrategie.” Die FDP-Fraktion fordert auch, auf die Stimme der Wirtschaft zu hören, wenn über Angebote für die Wirtschaft abgestimmt wird. Hintergrund ist, dass sich die IHK Leipzig ebenfalls für eine Konzentration auf drei Cluster ausgesprochen hatte.

Hesselbarth betonte, dass seine Fraktion die Strategie – unabhängig von der Anzahl der Cluster – mittragen werden. Gleichzeitig forderte er, der Entwicklung Zeit zu geben. “Die Entwicklung braucht Zeit und Raum. Daher sollten wir nicht permanent nach meßbaren Ergebnissen fragen”, so der FDP-Fraktionsvorsitzende.

 

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