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Verwaltungsstrukturreform bekommt Gesicht

Montag, 5. März 2012

Die FDP-Fraktion im Leipziger Stadtrat begrüßt die Fortschritte bei der Einleitung einer Strukturreform innerhalb der Stadtverwaltung. Die Stadt hatte eine Arbeitsstand zum Organisations- und Personalentwicklungskonzept (OPEK) jüngst präsentiert. Wesentlicher Punkt darin ist die Bildung einer Expertenkommission, die die Stadt bei ihren Bemühungen unterstützt. Angestoßen wurde die Reform und die Einbindung externer Fachleute durch die FDP-Fraktion. In den Haushaltsberatungen stellte der Stadtrat daraufhin jeweils 250.000 Euro für die Jahre 2011 und 2012 bereit.

“Mit dem Beschluss zur Verwaltungsstrukturreform haben wir den ersten Schritt auf dem Wege zu einer modernen und bürgerfreundlicheren Verwaltung in Leipzig gemacht. Vieles läuft bereits im Hintergrund. So arbeitet die Stadt an der Einführung eines einheitlichen Ansprechpartners zur Beantragung einer Sondernutzung öffentlicher Wege. Das Einrichten einer Expertenkommission war ein nächster wichtiger Schritt”, so FDP-Fraktionsvorsitzender Reik Hesselbarth und ergänzt: “Damit bekommt die Verwaltungsstrukturreform nun auch ein echtes Gesicht.”

Hesselbarth fordert jedoch, auch bei der Umsetzung einzelner Punkte verstärkt auf externe Dienstleister zu setzen: “Wir sollten uns nicht nur von außen mit Gedanken und Ideen, sondern auch bei deren Umsetzung unterstützen lassen. Gerade wenn ich Strukturen erneuere, brauche ich externe Fachleute für die Umsetzung! Für Teilbereiche wie der Softwareprogrammierung kann man auf dem Markt häufig passende Lösungen finden. Da muss man nicht die eigene IT-Tochter wie beim Kita-Portal mit der Programmierung beauftragen. Häufig bringen externe Anbieter auch reichlich Erfahrung mit in die Arbeit ein, die wir für die Stadt nutzen können.” Ferner verweist Hesselbarth darauf, dass wir dringend Ergebnisse brauchen, um den städtischen Haushalt zukünftig zu entlasten. Hesselbarth: “Bei der LVV hat eine externe Untersuchung die Möglichkeiten aufgezeigt, ca. 10% der Arbeitskräfte ohne Entlassungen einzusparen und dabei gleichzeitig die Abläufe zu modernisieren. Das brauchen wir bei der Stadt auch – nur so können wir die finanziellen Herausforderungen der nächsten Jahre bewältigen.”

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