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Umgang mit Kitachaos ist Politischer Kindergarten

Donnerstag, 20. April 2017

Als „politischen Kindergarten“ bezeichnet FDP-Stadtrat René Hobusch den Umgang weiter Teile des Stadtrates mit dem Kita-Chaos in Leipzig. Die Linksfraktion hatte die Einrichtung einer Kita-Taskforce beantragt. Die CDU reagierte mit Hinweisen auf Erklärungen aus den letzten Monaten.

„Das ist politischer Kindergarten und großes Mimimi. Die Probleme sind seit Jahren bekannt. Seit Jahren winkt eine ganz große Koalition von Dunkelrot über Rot und Grün bis Schwarz nahezu jede Kita-Bedarfsplanung durch. Seit Jahren verschlafen immer die gleichen Leute eine Problemlösung. Stattdessen finden immer wieder neue Abstimmungsrunden und Gesprächskreise statt“, beschreibt René Hobusch die Situation und ergänzt: „wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründe ich einen Arbeitskreis – oder neudeutsch: eine Taskforce. Da wird einzig viel Zeit verbraten und sinnlos Papier produziert – für nichts und wieder nichts. Stattdessen verschafft man Stadtrat und Verwaltung immer wieder Ruhe – und lenkt gepflegt von der eigenen Verantwortung ab. Dabei wäre es Zeit, dass die Leipziger Eltern den Stadträten die Kitabedarfsplanung um die Ohren hauen. Ohne das Ja und Amen des Stadtrates gibt es auch kein Weiter-So in der Verwaltung.“

„Die Probleme sind bekannt und benannt: Es braucht Personal für die Planung, für die Umsetzung und für das Controlling. Es braucht Grundstücke. Es braucht Geld und Handwerker für Bau, Erweiterung und Sanierungen. Und es braucht Erzieherinnen und Erzieher. Mit Modulbauten lässt sich kurzfristig Abhilfe schaffen. Mit neuen Technologien wie dem Building Information Modeling (kurz: BIM) lassen sich Abläufe verkürzen. Das ist alles kein Hexenwerk. Man muss nur zwei Dinge: Wollen und Machen!“

„Diese nervigen Kindergartenspielchen müssen aufhören. Jeder einzelne Tag, an dem die Herausforderungen nicht kraftvoll angegangen werden, verschärft das Chaos. Reden und Diskutieren können wir uns sparen. Die Verwaltung muss die Probleme abarbeiten. Und wenn sie dafür Geld und Personal braucht, muss sie auf den Stadtrat zukommen und es beantragen“, so René Hobusch abschließend.

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