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Straßenzustand auch massives Problem für ÖPNV

Montag, 28. Juni 2010

Als “Alarmsignal” bezeichnet der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion im Leipziger Stadtrat, RENÉ HOBUSCH Presseberichte, nach denen die Fahrkartenautomaten in den Leipziger Bussen immer häufiger ausfallen. Als Grund wird dafür der schlechte Straßenzustand genannt. Es entstünden Rütteleffekte, die die Geräte teils massiv beschädigen.

“Der Straßenzustand ist nicht nur ein Problem für den Individualverkehr. Er wird mehr und mehr auch zum Problem für den ÖPNV”, kommentiert RENÉ HOBUSCH die Situation, “Bei 385 Automaten und 2.000 Euro Kosten für Wartung und Reparatur pro Gerät und Jahr kommt hier ein Betrag von mehr als einer dreiviertel Million zusammen.”
Eine Anfrage der FDP-Fraktion hatte ergeben, dass der Sanierungsstau auf Leipzigs Straßen rund 600 Millionen Euro beträgt. “Hinzu kommt die Instandsetzung von Brücken”, so HOBUSCH, “wenn nun auch die stadteigenen LVB Alarm schlagen, sollte das Problem jedem in unserer Stadt bewusst sein.”

“Ich kann die Stadtverwaltung nur neuerlich auffordern, den Kontakt zu den Fraktionen zu suchen. Gemeinsam müssen wir kurzfristig zu einer Lösung kommen”, so HOBUSCH weiter, “Wir dürfen das Problem nicht wieder und wieder auf die lange Bank schieben, denn der nächste Winter kommt bestimmt.”

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