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Schauspiel auf dem richtigen Weg

Freitag, 10. September 2010

Die FDP-Fraktion im Leipziger Stadtrat begrüßt die vom Schauspiel vorgelegten Besucherzahlen für die Spielzeit 2009/2010. “Der Anstieg der Besucher der Eigenveranstaltungen um 14% zeigt, dass das Schauspiel auf dem richtigen Weg ist. Unterstrichen wird dies durch die wachsende Zahl junger Besucher”, so FDP-Fraktionsvorsitzender REIK HESSELBARTH, der seine Fraktion im Kulturausschuss des Stadtrates vertritt, “schließlich war dies ein wesentlicher Punkt, weswegen sich der Stadtrat für Sebastian Hartmann als Intendanten entschieden hat. Die eigentliche Aufgabe liegt jedoch noch vor der Theaterleitung: Aus den zahlreichen jungen Besucher müssen dauerhafte Besucher werden, die weiterhin ins Theater gehen – auch wenn sie keine ermäßigten Ticketpreise mehr in Anspruch nehmen können.”

Mit Blick auf die erfreulichen Zahlen sagte HESSELBARTH an die Adresse von Kulturbürgermeister FABER gerichtet: “Es wird Zeit, dass die Sticheleien gegenüber dem Schauspiel ein Ende finden und er endlich seine Vision und seine Leitlinien für eine Leipziger Kulturlandschaft 2015 präsentiert. Gerade in Zeiten immer knapper werdender Kassen, muss ein Bürgermeister skizzieren, wie es in seinem Tätigkeitsbereich zukünftig aussehen soll. Dass es ohne Einschnitte nicht gehen wird, ist mittlerweile jedem klar. Nur wo diese Einschnitte im nächsten und in den kommenden Jahren erfolgen sollen, darauf muss Bürgermeister FABER schnellstmöglich eine Antwort geben.”

“Erste Vorschläge zur Entwicklung der Kulturlandschaft – gerade bei den kommunalen Eigenbetrieben – haben wir bereits gemacht”, stellt HESSELBARTH fest, “passiert ist aber von Seiten der Verwaltung bisher nichts. Es wird Zeit, dass wir uns damit beschäftigen, dass wir Möglichkeiten suchen, unsere Kulturlandschaft in der heutigen Vielfalt zu erhalten. Bei sinkenden zur Verfügung stehenden Geldern, geht das nur über die Suche nach Synergien. Eine Zusammenlegung von Schauspiel und Oper kann hier ein Weg sein. Auch die Idee einer Mitteldeutschen Oper mit den Häusern in Leipzig, Halle und Chemnitz sollten wir diskutieren. Kulturbürgermeister FABER muss sich dieser Debatte stellen – und als oberster Kulturpolitiker unserer Stadt sollte er sie auch anführen.”

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