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Mediationsergebnis ist Erbe des ehemaligen SPD-Wirtschaftsministers Jurk

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Die FDP-Fraktion im Leipziger Stadtrat bezeichnet das Mediationsergebnis zur Sonntagsöffnung im sächsischen Einzelhandel als “Erbe des ehemaligen SPD-Wirtschaftsministers Jurk”. Schließlich habe er die beanstandete Landesregelung zu verantworten, sagte der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende René Hobusch. “Nur durch die fehlerhafte Alt-Regelung konnte Verdi Händler, Beschäftigte und Kommunen vor den Kopf stoßen. Erfreulich ist, dass diese mittlerweile von Wirtschaftsminister Morlok korrigiert wurde. Bedauerlich ist, dass Verdi Investitionen der Einzelhändler, freiwillige Bereitschaft zur Sonntagsarbeit der Beschäftiften und das vielerorts auf die Sonntagsöffnung abgestimmte Tourimusmarketing offenbar vollkommen egal sind. Mehr als ärgerlich ist, dass Verdi trotz Zustimmung zur Adventsöffnung in vielen Städten nachträglich und auf dem letzten Drücker dagegen vorgegangen ist. Hier ging es nicht um den Schutz der Angestellten, sondern einzig um politische Taktiererei. Wie sonst wäre zu erklären, dass die SPD-Regelung erst jetzt nach einem Regierungswechsel angefochten wird.”

“Bis heute verstehe ich das Vorgehen von Verdi nicht”, so Hobusch weiter, “erst haben die Gewerkschaftsfunktionäre nichts gegen die Leipziger Regelung. Dann gehen sie dagegen juristisch vor. Mit diesem Eiertanz haben sich die Verdi-Funkionäre als seriöse Gesprächspartner für die Zukunft disqualifiziert.”

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