Home » Pressemitteilungen

LWB: Konsolidierung des Wohnungsbestandes auf ein wirtschaftliches Maß, bedingte Neuordnung auf Geschäftsführerebene

Mittwoch, 13. April 2011

Angesichts der einstimmigen Entscheidung des Aufsichtsrates der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH hinsichtlich der Veräußerung von 2.577 Wohnungen und 19 Gewerbeeinheiten an Tochtergesellschaften der Brack Capital Properties N.V. zeigt sich die FDP-Fraktion im Leipziger Stadtrat erfreut.

RENÉ HOBUSCH, stellvertretender FDP-Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Aufsichtsrat der LWB: “Angesichts des Schuldenstandes der LWB und der hohen Bürgschaftsbelastungen ist eine Reduzierung der Wohnungs- und Gewerbeflächen auf ein für die LWB wirtschaftliches, der Daseinsvorsorge dienendes, Maß dringend geboten. Weitere Veräußerungen aus dem Bestand der LWB sollten in Betracht gezogen werden, um einerseits den Eigentümerzielen und andererseits dem desolaten städtischen Haushalt gerecht zu werden.”

Befürchtungen, Mietraum könne für sozial schwache Leipziger unerschwinglich werden, entgegnet HOBUSCH: “Eine Verknappung von sozialem Wohnraum in Leipzig ist durch den Verkauf der Wohnungen nicht zu befürchten. Schon jetzt schultern überwiegend private Anbieter von Wohnraum den größten Anteil der von Hartz-IV-Empfängern und Familien mit geringem Einkommen angemieteten Wohnungen.”

In Hinblick auf die gescheiterte Wiederwahl eines der beiden Geschäftsführer, Peter Stubbe, bekräftigt der Liberale die Forderung der FDP-Fraktion nach einer bedingten Neuordnung der LWB auf Geschäftsführerebene: “Unter der Voraussetzung, dass die LWB den Weg der Restrukturierung weiter geht, ihren Bestand reduziert und sich auf das Vorhalten von Sozialwohnungen beschränkt, reicht ein Geschäftsführer mit einem starken Unterbau aus.”

Tags: