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LVB-Wintergeschäft bestes Argument für gleitende Zeitkarten

Freitag, 23. Juli 2010

Die FDP-Fraktion im Leipziger Stadtrat sieht ihre Forderung nach gleitenden Zeitkarten angesichts der Umsatzsteigerungen im Wintergeschäft der Leipziger Verkehrsbetreibe (LVB) bestätigt. Die LVB hatten hauptsächlich mit Gelegenheitsnutzern im sogenannten Bartarif während der eisigen Wintermonate ein Umsatzplus von etwa 280.000 Euro erzielt.

“180.000 Einzel- und Mehrfahrtenkarten und das Umsatzplus von 280.000 Euro zeigen: Die LVB haben im bereich flexibler Nutzer großes Potential!”, so FDP-Fraktionsvorsitzender REIK HESSELBARTH, “daher wird es Zeit, flexible Zeitkarten einzuführen. So würde aus dem einen oder anderen Gelegenheitsnutzer sicher ein guter Kunde.” Der Stadtrat hatte auf Initiative der FDP-Fraktion im Juni die Einführung sogenannter gleitender Tickets gefordert. Hierbei sollen Tages-, Wochen- und Monatskarten nicht mehr an den Kalendertag, die Kalenderwoche oder den Kalendermonat gebunden sein, sondern ab Entwertung minutengenau gelten.

HESSELBARTH forderte die LVB auf, sich für die gleitenden Tickets zu positionieren: “Aus Kundensicht wären die neuen Tickets ideal. Es wird Zeit für ein entsprechendes Signal von Leipzigs ÖPNV-Monopolisten. Letztlich wollen wir gemeinsam einen attraktiven Nahverkehr ohne andere Verkehrsträger zu benachteiligen. Mit der Einführung gleitender Zeitkarten haben LVB und Mitteldeutscher Verkehrsverbund den größten Trumpf noch nicht ausgespielt”, so HESSELBATH abschließend.

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