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Hobusch zur ÖPNV-Anbindung Herzzentrum: “Suche nach bester Lösung nicht dem Wahlkampf opfern”

Freitag, 2. Mai 2014

Mit Unverständnis hat der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion im Leipziger Stadtrat, René Hobusch, auf Forderungen der SPD reagiert, sich zügig auf eine Trassenführung zur ÖPNV-Anbindung des Herzzentrums in Probstheida festzulegen. “Eine Entscheidung für eine Variante ist eine Entscheidung für die nächsten Jahrzehnte. Die sollten wir nicht aufgrund des derzeitigen Kommunalwahlkampfes übers Knie brechen”, so der liberale Stadtrat, der seine Fraktion unter anderem im Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau vertritt. Das Verkehrsthema Klinikum Probstheida sei komplex und von der Frage einer vernünftigen Lösung für einen mittleren Ring Südost nicht zu trennen. “Insofern finde ich es gut, dass die Verwaltung bei der Überarbeitung des Flächennutzungsplanes jetzt einen Planungsraum frei hält und nicht nur einzelne Trassen.”

“Für die SPD ist das Thema offenbar ein reines Wahlkampfthema, bei dem man auch für Unwahrheiten nicht zurückschreckt. Anders kann ich mir nicht erklären, dass ein sozialdemokratischer Stadtratskollege zur Auffassung kommt, ich hätte mich gegen bestimmte Varianten ausgesprochen. Richtig ist: Ich habe mir in den vergangenen Wochen nicht nur die Position der Probstheidaer Initiativen angehört, wo auch der junge SPD-Kollege anwesend war. Erst in der vergangenen Woche hatte ich intensive Gespräche mit dem Bürgerverein Stötteritz anläßlich dessen Frühjahrsstammtisch. Letztlich habe ich mich weder hier noch dort abschließend geäußert. Derzeit prüfen wir die verbleibenden Varianten – und zwar in einem Gesamtzusammenhang. Diese Gesamtbetrachtung nennt sich Stadtentwicklungsplan Verkehr und Öffentlicher Raum. Im Zuge der Beschlussfassung darüber sollte auch eine Entscheidung zur Anbindung des Klinikums fallen – allerdings auch nicht früher”, erläutert Hobusch weiter und ergänzt: “Am Ende hat jede verkehrspolitische Entscheidung Auswirkung auf eine große Fläche und viele Bereiche, die auf den ersten Blick gar nicht betroffen sind. Verkehr sucht sich jedoch seinen Weg. Daher warne ich neuerlich vor einer Inselbetrachtung. Wir müssen immer das große Ganze im Blick haben. Deswegen gibt es keine Verkehrskonzepte für einzelne Stadtteile, sondern ein stadtweites. Und das ist auch richtig so.”

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