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Hobusch: “Neuer Verkehrsplan ist Politik an der Wirklichkeit vorbei!”

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Die FDP-Fraktion im Leipziger Stadtrat kritisiert die Pläne der Stadtverwaltung, im Rahmen des STEP Verkehr und öffentlicher Raum bis 2025 mehr Leipziger auf`s Fahrrad und in die öffentlichen Verkehrsmittel zu zwingen.

“Leipzig ist eine wachsende Stadt mit zunehmendem Wirtschaftsverkehr und immer mehr älteren Menschen, die schon heute länger Auto fahren als noch vor 10 Jahren.”, äußert sich René Hobusch, Fraktionsvorsitzender der FDP im Leipziger Stadtrat kritisch.

“Die geplante Reduzierung des PKW-Verkehrs von 40 auf 25% ist wirklichkeitsfremd, ideologisch verbohrt und die hierzu von der Baubürgermeisterin Dubrau vorgeschlagenen Maßnahmen Gängelung und Umerziehung mündiger Bürger.”, spielt Hobusch, der die Liberalen im Fachausschuss Stadtentwicklung & Bau vertritt, auf die geplanten Maßnahmen an. “Wer beruflich und familiär auf`s Auto angewiesen ist, wird nicht plötzlich das Lenkrad gegen den Lenker tauschen.”, so Hobusch weiter, “Zumal die Stadt nach außen wächst und immer mehr innenstadtferne Stadtteile vom zunehmenden Wachstum profitieren.”

Der STEP Verkehr und Öffentlicher Raum sieht bis 2025 unter anderem vor, den Anteil des Radverkehrs von 14 auf 25 Prozent und den Anteil des ÖPNV von 19 auf 25 Prozent zu steigern – zu Lasten des PKW-Verkehrs, der von 40 auf 25% reduziert werden soll. “Damit sind die Zielwerte gegenüber dem Ursprungsentwurf noch einmal verschärft worden – und das obwohl heute in Leipzig rund 40 Prozent aller Wege mit dem Auto erledigt werden.”, so Hobusch mit Blick auf den Anfang 2014 von der Stadtverwaltung vorgelegten Entwurf, der noch andere Zielwerte vorsah: 30% PKW-Verkehr, 20% Radverkehr, 23% ÖPNV, 27% Fußverkehr.

Bereits im Mai 2014 hatte die FDP-Fraktion zu den Verkehrsplänen der Stadt Leipzig Stellung bezogen. Die Stellungnahme finden Sie im Wortlaut online als PDF-Dokument unter www.bit.ly/step_verkehr.

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