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Flexible MDV-Tickets zügig einführen

Mittwoch, 31. März 2010

Die FDP-Fraktion im Leipziger Stadtrat bekräftigt ihre Forderung zur zügigen Einführung von flexiblen Zeitkarten im Mitteldeutschen Verkehrsverbund MDV. Gleichzeitig kritisieren die Liberalen die Verzögerungstaktik seitens des Verbundes. “2005 gab es einen Beschluss im Stadtrat und nichts ist passiert”, so FDP-Fraktionsvorsitzender REIK HESSELBARTH, “jetzt soll wieder nur geprüft werden. Zur Prüfung hatten LVB und MDV 5 Jahre Zeit. Die Beurteilung von Preiserhöhungen geht da offenbar um einiges schneller. Es wird Zeit, dass es zu einem Prioritätenwechsel kommt. Der Nahverkehr muss endlich besser und flexibler werden und nicht jedes Jahr nur teurer.”

Die FDP-Fraktion fordert ein Umdenken bei MDV und LVB: “Niemand braucht eine Prüfung des Ob. Angesichts von 92% Befürwortern in einer TED-Umfrage kann es nur noch um das Wie gehen. Und da sind die Fragen recht einfach: Was müssen die Unternehmen tun, damit es flexible Zeitkarten gibt? Welcher zeitliche Aufwand ist nötig und was kostet das?”, so HESSELBARTH weiter, “und vielleicht reichen dafür ja auch ein paar Telefonate mit Verkehrsunternehmen und -Verbünden, die flexible Tickets anbieten. In Sachsen sind es übrigens mit Ausnahme des MDV alle.”

HESSELBARTH schlägt als Starttermin für die neuen Tickets den 01. Januar 2011 vor: “Bis dahin ist ausreichend Zeit, das neue Ticketsystem mit minutengenauen Zeitkarten und der neuen 72-Stunden-Karte an den Start zu bringen. Gleichzeitig gibt es eine ausreichende Testphase bis zur Preisanpassung im August 2011. Fehlt nur noch der Wille von LVB und MDV zu mehr Kundenfreundlichkeit.”

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