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Fahrgäste nicht im Regen stehen lassen – Fördermöglichkeit für Fernbusinfrastruktur nutzen!

Montag, 4. August 2014

Die FDP-Fraktion im Leipziger Stadtrat begrüßt die Ankündigung des sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr die Schaffung von Infrastruktur an Fernbushalten mit vier Millionen Euro zu unterstützen.

„Davon kann auch Leipzig profitieren – allerdings braucht es endlich belastbare Planungen für einen zentralen Fernbushalt in unserer Stadt“, so der Vorsitzende der Liberalen im Stadtrat, René Hobusch, heute, „in den letzten Tagen haben wir mehrfach sehen können: Derzeit lassen wir die Fahrgäste im Regen stehen. Der kleine Unterstand reicht für die Vielzahl der Menschen nicht aus. Die Liberalisierung des Fernbusmarktes ist eine Erfolgsgeschichte. Jetzt ist es an der Zeit, dass auch wir unsere Hausaufgaben machen und für einen sicheren und attraktiven Busbahnhof sorgen.“

Sehr erfreut ist die FDP-Fraktion über das Angebot der Staatsregierung zur Mitgestaltung: „Es wird nicht nur Geld bereit gestellt, sondern die Städte können sich aktiv bei der Ausgestaltung der Förderbedingungen einbringen. Leipzig kann also ein gehöriges Wörtchen mitreden, damit die Bedingungen am Ende auch zu unserem Bedarf passen. Dieses Novum sollten Oberbürgermeister Jung und Baubürgermeisterin Dubrau nutzen und sich in die Gespräche mit dem Freistaat aktiv einbringen.“

Die Situation am Fernbushalt in der Leipziger Goethestraße hatte sich Staatssekretär Roland Werner bereits im Mai auf Einladung der FDP-Fraktion angesehen und dabei ein Förderprogramm des Freistaates angekündigt. René Hobusch erläuterte ihm dabei auch die Idee einer Integration ins Bahnhofsgebäude im Bereich der zurückgebauten Gleise 1 bis 4. In den Gesprächen zwischen Werner und Hobusch betonten beide, dass eine zentraler Fernbushalt am Stadtrand keine sinnvolle Option sei. „Rund um den Hauptbahnhof wäre es ideal, da sich dort alle Verkehrsträger sinnvoll vernetzen lassen. Jetzt ist die Stadt gefordert, sich für einen Standort zu entscheiden und parallel zu den Fördermittelgesprächen mit dem Freistaat die Planungen voranzutreiben. Nichts wäre schlimmer, als wenn wir mal wieder Fördermittel verfallen lassen“, so Hobusch.

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