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Überlastunganzeigen in städtischen Kindertagesstätten

Mittwoch, 2. Juli 2014

[Anfrage V/F 1205]

 

Nach § 15 bzw. § 16 Arbeitsschutzgesetz sind Arbeitnehmer angehalten, dem Arbeitgeber eine Überlastung anzuzeigen, wenn davon eine Gefährdung der eigenen Gesundheit oder Sicherheit sowie der Gesundheit oder Sicherheit anderer Personen ausgehen kann.

Hierzu fragen wir:

    1. Wie hoch ist die Zahl der Überlastungsanzeigen in städtischen Kindertageseinrichtungen in den Jahren 2011, 2012 und 2013 absolut sowie durchschnittlich pro Jahr und Mitarbeiter?

Welche Maßnahmen im Bereich der städtischen Kindertagesstätten werden ergriffen um die Betreuungsqualität zu sichern, wenn sich Überlastungsanzeigen häufen?

  1. In wie vielen Fällen kam es zu Konflikten zwischen den Mitarbeitern in Kindertagesstätten aufgrund Mobbings?
    a) In wie vielen Fällen wurde ein Mediator hinzugezogen?
    b) In wie vielen Fällen wurde ein Arbeitsortwechsel empfohlen?
    c) In wie vielen Fällen wurde ein Arbeitsortwechsel vollzogen?
  2. Inwieweit werden noch in Ausbildung befindliche Personen oder Praktikanten für die Erfüllung des Betreuungsschlüssels berücksichtigt?

 

Wir bitten um schriftliche Beantwortung.

 

Schriftliche Antwort ohne Datum:

1. Wie hoch ist die Zahl der Überlastungsanzeigen in städtischen Kindertageseinrichtungen in den Jahren 2011, 2012 und 2013 absolut sowie durchschnittlich pro Jahr und Mitarbeiter?

Antwort: Im Jahr 2011 gab es eine, im Jahr 2012 zwei und im Jahr 2013 gab es 13 Überlastungsanzeigen.
Diese wurden zum Teil von mehreren Personen unterschrieben. Das sind
zwischen 0,01 und 0,05 Überlastungsanzeigen pro Jahr und Mitarbeiter.

2. Welche Maßnahmen im Bereich der städtischen Kindertagesstätten werden ergriffen, um die Betreuungsqualität zu sichern, wenn sich Überlastungsanzeigen häufen?

Antwort: Möglich ist eine Abordnung von Personal aus einer anderen Einrichtung. Es können Mehrstunden mit Arbeitszeitverlagerung oder zur Bezahlung vereinbart oder ggf. auch angeordnet werden. Bei Langzeiterkrankungen (> 6 Wochen) können Ersatzeinstellungen erfolgen.

3. In wie vielen Fällen kam es zu Konflikten zwischen den Mitarbeitern in Kindertagesstätten aufgrund Mobbings?
a. In wie vielen Fällen wurde ein Mediator hinzugezogen?
b. In wie vielen Fällen wurde ein Arbeitsortwechsel empfohlen?
c. In wie vielen Fällen wurde ein Arbeitsortwechsel vollzogen?

Antwort: Es wurde bei der Dienst- und Fachaufsicht kein Fall von Mobbing gemeldet.

4. Inwieweit werden noch in Ausbildung befindliche Personen oder Praktikanten für die Erfüllung des Betreuungsschlüssels berücksichtigt?

Antwort: In Horten sind derzeit 13 Erzieher/-innen im Rahmen des Personalschlüssels beschäftigt, die sich in der berufsbegleitenden Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher/-in befinden, fünf davon beenden ihre Ausbildung im Sommer 2014.
In Kindertagesstätten sind derzeit 25 Erzieher/-innen im Rahmen des Personalschlüssels beschäftigt, die sich in der berufsbegleitenden Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher/-in befinden, zwei davon beenden ihre Ausbildung im Sommer 2014. Praktikant/innen werden in den Kitas und Horten nicht im Rahmen des Personalschlüssels eingesetzt.

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