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Plakataktion zum sog. Mittelstandsförderprogramm

Dienstag, 8. April 2014

[Anfrage V/F 1140]

Wie einer Anfrage der SPD-Fraktion im Stadtrat zu entnehmen war, lassen die Abrufquoten des sog. Mittelstandsförderprogramms zu wünschen übrig. Nunmehr gibt die Stadtverwaltung den Start einer Plakataktion bekannt. Es sollen 120 Plakate über die Stadt verteilt werden.

Hierzu fragen wir:

  1. Welche Kosten verursacht die Plakataktion insgesamt sowie
    a) für Kreativleistungen
    b) für den Druck bzw. die Produktion der Plakate.
  2. Aus welchem Etat werden die unter 1. genannten Kosten beglichen?
  3. Wo haben die Projektpartner (Agentur, Druckerei etc.) ihren Hauptsitz?
  4. Worin sieht der Oberbürgermeister die Gründe dafür, dass das sog. Mittelstandsförderprogramm bislang nicht im erwarteten Maße genutzt wird, so dass nun eine umfangreiche Werbemaßnahme nötig ist?

 

Mündliche Antwort in der Ratsversammlung am 21.05.2014 (Protokollauszug):

Bürgermeister Albrecht antwortet, ein Teil der Plakataktion sei in Eigenleistungen erbracht worden. Die anteiligen Kosten für die Gestaltung der 120 Plakate hätten 210  € betragen, die Druckkosten 1.696,94 €. Die Agenturleistungen für das Mittel-standsprogramm im Jahre 2014 beinhalteten neben einer Grundkonzeption mehrere Produkte: Außenplakatgestaltung, Innenplakatgestaltung, Internetdarstellungen, grafische Darstellungen. Insgesamt seien das circa 7.000  €.

In der vom Stadtrat beschlossenen Vorlage zum Mittelstandsförderprogramm finde man auf Seite 10, Tabelle 2 die detaillierten Sachaufwendungen, darunter die für Vermarktung in Höhe von maximal 20.000  €.

Die beauftragte Agentur, die auch die Druckbeauftragung und die Belieferung übernommen habe, habe ihren Sitz in Leipzig.

Zu Frage 4 sagt Bürgermeister Albrecht: „Tue Gutes und spreche darüber.“ Die Vermarktung sei Bestandteil des Mittelstandsförderprogramms und nicht durch eine unter den Erwartungen liegende Nutzung des Programms notwendig geworden. Sie diene vor allem der Ansprache von Unternehmen, welche nicht in den bereits vorhandenen Netzwerken organisiert seien und daher keine stetigen Informationen über die Aktivitäten der Stadtverwaltung erhalten können.

Die von Stadtrat Bär (SPD-Fraktion) gestellte Frage, ob die Kosten für die Kartenaktion – im Fachausschuss Wirtschaft und Arbeit seien solche Karten verteilt worden – bereits in den vom Bürgermeister genannten Kosten enthalten seien, wird von Bürgermeister Prof. Dr. Fabian bejaht.

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