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Hinweise auf Firmensitze durch die LVB

Mittwoch, 30. Januar 2013

[Anfrage V/F 780]

Die LVB weisen offenbar an der Straßenbahnhaltestelle Gutenbergplatz via Durchsage auf den Firmensitz der LWB hin.

Hierzu fragen wir:

  1. Auf welche weiteren Firmen wird via Lautsprecherdurchsagen durch die LVB hingewiesen?
  2. Ist ein analoger Hinweis auf einen Firmensitz  in Nähe einer LVB-Haltestelle für alle Firmen möglich? Wenn Nein, welche Vorraussetzungen müssen erfüllt sein?
  3. Mit welchen Kosten wäre dies für die Firmen verbunden?

 

schriftliche Antwort mit Datum vom 25.02.2013 von Bürgermeister Andreas Müller:

1. Auf welche weiteren Firmen wird via Lautsprecherdurchsagen durch die LVB
hingewiesen?

Nach Angaben der LVB sind dies gegenwärtig: PEP Grünau, Höfe am Brühl und die LWBZentrale.

2. Ist ein analoger Hinweis auf einen Firmensitz in Nähe einer LVB-Haltestelle für alle Firmen möglich? Wenn Nein, welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Seit Jahren gibt es immer wieder Anfragen bezüglich der Erweiterung von Ansagen für Haltestellen hinsichtlich touristischer, öffentlicher aber auch privatwirtschaftlicher Ziele und deren Nennung. Nach Angaben der LVB war dies jedoch mit der zur Verfügung stehenden Technik (hier: Kapazitätsbeschränkung Bordrechner) bisher nicht bzw. nur sehr eingeschränkt möglich. Ab 2015 wird hier ein leistungsstärkeres System zur Verfügung stehen. Dies eröffnet voraussichtlich auch die Option an Haltepunkten ggf. Zusatzinformationen zur besseren Orientierung für Fahrgäste aufzunehmen.
Grundsätzlich muss es sich dabei aber um einen allgemeinen Orientierungspunkt bzw. einZiel für eine größere Menschengruppe darstellen, welche die betreffende Haltestelle nutzt. Darüber hinaus gilt bei etwaigen Ansagen – im Übrigen nicht nur in Leipzig – der Grundsatz: “Nicht mehr als eine Ansage pro Haltestelle”.
Ab der Fahrplanperiode 2012/2013 wurde seitens der LVB zunächst ein Test gestartet. Über einen Ausbau der Hinweisoptionen via ergänzender Ansage zu zentralen Orientierungspunkten wird im Zusammenhang mit der Auswertung der Test-Ergebnisse zu entscheiden sein.

3. Mit welchen Kosten wäre dies für die Firmen verbunden?

Sollte sich im Ergebnis der Auswertungen eine Ausweitung der Hinweisoptionen entsprechend obiger Kriterien als möglich und sinnvoll erweisen, würden sich die Kosten nach der Frequenz der Haltestelle, d.h. Anzahl der Linien und Fahrgastzahlen richten. Entsprechende Ansagen sollen dabei nach Angaben der LVB immer pro Jahr “buchbar” sein und nach gegenwärtigen Schätzungen des Unternehmens voraussichtlich zwischen 2.500 und 5.000 Euro p.a. kosten. Das entspricht einem Preis je Ansage von etwa 3 bis 5 Cent.
Über das Ergebnis wird seitens der Geschäftsführung der LVB im Verwaltungsausschuss zu gegebener Zeit informiert.

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