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Open Data

Sonntag, 10. März 2013

[von René Hobusch, stv. Fraktionsvorsitzender]

Das Bundesinnenministerium hat 2012 die Studie “Open Government Data Deutschland” veröffentlicht. Untersucht wurden darin rechtliche, technische und organisatorische Fragen rund um die Offenlegung von Datenbeständen der öffentlichen Verwaltung (“Open Government Data”). Auf dieser Basis und auf Initiative der FDP-Fraktion im Leipziger Stadtrat wird die Stadtverwaltung nun ein Konzept erarbeiten: Welche Daten können in welcher Form bereit gestellt werden? Wie lassen sich diese Daten nutzen – nicht nur von privater Seite, sondern auch durch die Stadt selbst. Vorgelegt werden soll das Konzept bis Ende 2013. Zeit wird’s, denn unsere Bundesregierung hat mit govdata.de bereits die Beta-Version eines Datenportals ins Netz gestellt. Auch andere Kommunen sind schon einige Schritte weiter und bieten erste Daten zur Nutzung im Netz an. Nun mag man sich fragen, welchen Nutzen die Bereitstellung von Daten hat. Zum einen bietet es die Möglichkeit, dass sich um die Nutzung der Daten herum Geschäftsmodelle für Anwendungen entwickeln, die von Leipzig aus die Welt erobern können. Zum anderen ist uns wichtig, dass die Leitlinie gilt: Was nicht verschwiegen werden muss, weil Rechte Dritter betroffen sind, sollte transparent veröffentlicht werden.

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