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Langsam – aber sicher

Samstag, 12. Januar 2013

[von René Hobusch, stv. Fraktionsvorsitzender]

Es kommt Bewegung in die Verwaltung. In der kommenden Ratsversammlung soll der Stadtrat endlich über ein neues System zur „Elektronischen Stadtratsarbeit“ entscheiden.
Mit unserem Antrag zur „Elektronischen Stadtratsarbeit“ soll Papier eingespart und Prozesse optimiert werden.
Im Januar 2012 beauftragte der Stadtrat den Oberbürgermeister zu prüfen, wie ein digitales Dokumentenmanagement- und Organisationssymtem für den Leipziger Stadtrat aussehen könnte, was es leis-ten muss und welchen unterschiedlichen Anforderungen es entsprechen soll.
Nun ist das Prüfungsverfahren abgeschlossen und eine Ar-beitsgruppe aus Verwaltungsmitarbeitern und Vertretern der Fraktionen hat einen Vorschlag vorgelegt.
Allein die Stadtratsarbeit kostest jährlich etwa 1.100.000 Blatt Papier – das entspricht 46TEUR. Nicht eingerechnet die etwa 40TEUR, die durch den alljährlichen Druck des Haushaltsplanentwurfes zu Buche schlagen.
Mit dem neuen System soll das aktuelle elektronische Ratsinformationssystem (eRIS) im Jahr 2014 abgelöst werden.
Das dies erst mal etwas kostet, ist klar – aber langfristig wird dies zu einer Entlastung der Stadtkasse führen und einen Beitrag zum schonenden Um-gang mit Ressourcen leisten können.