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Kulturperspektiven

Samstag, 31. März 2012

[von Reik Hesselbarth, Fraktionsvorsitzender]

Das Versprechen von Burkhard Jung, keine tiefgreifenden strukturellen Maßnahmen in der Leipziger Kulturlandschaft umzusetzen, zeugt von einer beispiellosen Mut- und Ideenlosigkeit.

Wir dürfen aber gerade jetzt die Chance nicht verpassen, die Weichen für eine zukunftsgerichtete Entwicklung der Häuser zu stellen, die weit in das nächste Jahrzehnt trägt und Leipzigs Ruf als Kulturstadt entwickelt.

Deshalb fordern wir Maßnahmen in Leipzig, die auf unserem kulturpolitischen Programm sowie dem ACTORI-Gutachten aufbauen.

Das wichtigste ist sicherlich die Erstellung eines ehrlichen und transparenten Haushaltsplans, der nicht nur die laufenden Betriebskosten, sondern auch die notwendigen Investitionen in die Bestandsimmobilien berücksichtigt und über die nächste Oberbürgermeister-Wahl hinaus finanzierbar bleibt. Der Stadtratsbeschluss der Freien Szene 5% des Kulturetats zu geben, soll darin bereits umgesetzt sein.

Die Stärkung des Opernhauses am Augustusplatz durch Konzentration von Musical, Oper und Operette in einem Drei-Sparten-Haus „Oper Leipzig“ ist eine weitere wesentliche Maßnahme, die wir angehen wollen.

 

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