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Heizpilzverbot ist Unsinn

Samstag, 14. April 2012

[von Isabel Siebert, stv. Fraktionsvorsitzende]

Mit dem angestrebten Heizpilzverbot sehen wir uns wieder einmal einem öko-dirigistischem Wettrüsten gegenüber.
Mit den Freisitzen kommen die Gastwirte nur dem Wunsch der Gäste nach einem vielfältigen Angebot über die paar Sommerwochen hinaus nach.
Statt sich über das Angebot der Leipziger Wirte zu freuen, wird nun wieder einmal die ordnungspolitische Keule herausgeholt.
Hinzu kommt, dass die Möglichkeit, länger im Freien sitzen zu können, eine Möglichkeit ist, den Nichtraucherschutz wirksam zu unterstützen.
Es ist verwunderlich, weshalb die von den Grünen noch vor einem Jahr erkannten Gründe dagegen; „zweifelhafte Akzeptanz des Verbotes, enormer Kontrollaufwand, exorbitanten Ordnungsgelder“ plötzlich nicht mehr gelten sollen.
Dieses Verbot ist, wie auch schon die Umweltzone, nichts anderes als wirtschaftsfeindliche Placebo-Politik. Wir sollten nicht vergessen, dass auch die Gastronomiebetriebe zum Ge-werbesteueraufkommen beitragen.
Außerdem ist es doch freudlos, alles zu verbieten, was nicht zu 100% dem Diktat ökologischer Enthaltsamkeit entspricht.