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Gläserne Stadtverwaltung

Samstag, 9. Februar 2013

[von René Hobusch, stv. Fraktionsvorsitzender]

„Wie war das eigentlich mit der Sondernutzungssatzung damals? Welche Vereine und Verbände wurden angehört? Was haben sie zu Freisitzen in bestimmten Gebieten gesagt? Und was ist aus den Rückmeldungen geworden?“ – Wenn Sie heute auf der Suche nach Antworten dazu sind, wissen Sie sicher nicht, an wen Sie sich wenden müssen. Schnell eine Mail an einen Stadtrat Ihres Vertrauens zu schicken, kann helfen. Aber selbst dieser kennt häufig die Antworten nicht, denn sie werden nicht veröffentlich. Zumindest nicht auf der Seite der Stadt Leipzig.
Das, was neudeutsch als „Open Government“ bezeichnet wird, steckt in Leipzig noch in den Kinderschuhen. Dabei bietet das Internet eine schnelle, einfache und kostengünstige Möglichkeit, Interessierten Informationen zur Verfügung zu stellen. Eine solche „Offene und transparente Verwaltung“ ist das Ziel unseres Antrages, den wir ursprünglich als Ergänzung zur Informationsfreiheitssatzung gestellt hatten: Die Stadt erarbeitet ein Konzept zur Bereitstellung aller Informationen, die nicht besonders geschützt sind (bspw. aufgrund des Datenschutzes oder Rechte Dritter). Es würde – entsprechend aufbereitet – einfach alles online gestellt: Transparent, kostengünstig und für jeden.
Wir sind gespannt, wie der Stadtrat am 20.02. abstimmt.