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Friedlicher Massenprotest trieb totalitäres System in den Rückzug

Mittwoch, 28. September 2011

Die Leipziger Volkszeitung fragte in den Fraktionen des Stadtrates nach, was den Stadträten ganz persönlich die Feierlichkeiten zum 3. und 9. Oktober bedeuten und wie diese die Tage verbringen werden. Für die FDP-Fraktion nahm der stellvertretende Fraktionsvorsitzende René Hobusch dazu folgendermaßen Stellung:

“Am 9. Oktober 1989 trieb der friedliche Massenprotest in unserer Stadt ein totalitäres System unumkehrbar in den Rückzug. Die Demonstration von über 70.000 Menschen öffnete dabei nicht nur die Tür zu einem geeinten Vaterland, sondern auch zu einem Europa, in dem viele Völker friedlich miteinander leben. Die Einheit unseres Landes wurde am 3. Oktober 1990 vollendet, an der gelebten europäischen Einheit in Vielfalt werden wir noch weitere Jahre – vielleicht Jahrzehnte – arbeiten müssen. Dies rufen uns gerade in stürmischen Zeiten wie heute die beiden Tage jährlich in Erinnerung. Für mich sind daher beide Daten Tage des Innehaltens, des Besinnens und des Zusammenseins in der Familie – mit dem Lichtfestbesuch als abschließendem Höhepunkt.”